5 Übungen, um mit Ängsten und Sorgen besser umzugehen

Ich wache manchmal auf und habe sofort ein schlechtes Gewissen, fühle mich schuldig oder gehe als erstes die Liste meiner derzeitigen Sorgen durch. Ich kann nicht sagen warum das so ist und ich schiebe es dann auf schlechten Schlaf oder einen Traum, den ich hatte, an den ich mich aber nicht mehr erinnern kann.
Zumal ich manchmal nicht mal eine „Liste der Sorgen“ habe und mir dann das Hirn zermarter, weil ich fürchte, eine Sorge zu vergessen und mich dann später wie vor den Kopf gestoßen an sie zu erinnern.

Ich kann an meinen Gedanken nichts ändern, aber ich kann versuchen damit bestmöglich zu leben und so einen positiveren Start in den Tag zu erleben.

1. Bereite dich vor.

Gehe mit positiven Gedanken ins Bett und erinnere dich noch mal daran, dass Du keine Sorgen hast oder, wenn doch, Du deine Sorgen meistern wirst – denn das hast Du schließlich bisher immer.

2. Freue dich vor!

Tee, Chai, Kaffee, ein Bagel mit Frischkäse und Lachs zum Frühstück. Oder die neue Hose, die man sich am Tag zuvor gekauft und schon darauf wartet ausgeführt zu werden.

3. Mache einen Plan.

Damit ich nicht direkt morgens schon kriegsentscheidende Beschlüsse treffen muss, schreibe ich mir abends oder sonntags gern eine to do-Liste für den nächsten Tag. Muss gar nicht allumfassend oder unendlich lang sein, aber Termine und Einkäufe und maximal drei weitere Punkte habe ich immer drauf stehen. Dann kann ich mir den ersten Punkt greifen und bin direkt beschäftigt bzw. habe direkt etwas geschafft.

Manchmal steht als erster Punkt auch „Crime lesen“ auf der Liste.

4. Verlass dich drauf.

Manchmal sind die Sorgen und Nöte lauter als die innere, positive Stimme.
In einem solchen Moment suche ich mir eine externe Person, der ich meine Sorgen anvertrauen kann und die mir sagt, dass alles in Ordnung ist oder mich zumindest für einen kurzen Moment ablenkt bis ich wieder die Energie gesammelt habe, weiterzumachen. Das ist entweder die beste Freundin, die Mutter oder der Freund, den man so von der Arbeit abhält.

5. Erleichtere dich körperlich.

Atme tief durch, entspanne deinen Kiefer, stretche deinen Nacken. Im Bett liegen und die Arme und Beine kräftig auszustrecken ist das beste Gefühl…

Und wenn das noch nicht reicht, fang an zu kombinieren:

Der Chai in den Thermosbecher, Kopfhörer mit Telefonat mit bester Freundin auf die Ohren, Laufschuhe an und an der frischen Luft Arme und Beine kräftig ausschütteln.

Hol Dir professionelle Hilfe:

Wenn Du denkst, dass Du vielleicht eine ernsthafte Angststörung haben könntest, dann wende ich vertrauensvoll an deinen Arzt.
Wir leben in einer Zeit die von Tag zu Tag hektischer wird und das ist fürchterlich anstrengend für uns und unsere Körper. Ernstzunehmende Angststörungen nehmen zu.

  • HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Dieser Artikel dient nur zu Informations- und Bildungszwecken. Er stellt keine medizinische Beratung dar und ersetzt keine professionelle Therapie, Diagnose oder Behandlung. Wenden dich bei Fragen zu einem medizinischen/psychischen Gesundheitszustand immer an deinen Arzt, Psychologen oder einen anderen qualifizierten Gesundheitsdienstleister.

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